
Die Mondlandschaft von Vilaflor
Paisaje Lunar, Sendero norte
Bizarre Tuffstein-Säulen, die wirken wie von einem anderen Planeten.
Versteckt im Kiefernwald oberhalb von Vilaflor liegt eine der seltsamsten Landschaften der Insel: das Paisaje Lunar. Wind und Wasser haben aus weichem Vulkantuff schlanke Säulen und Türmchen geformt, eine bleiche, fast außerirdische Kulisse, die man sich erwandern muss.
Durch den Kiefernwald zu den Säulen
Der Weg startet bei Vilaflor und führt zunächst durch lichten Kanaren-Kiefernwald, der harzig nach Sonne duftet. Nach gut anderthalb Stunden öffnet sich der Blick auf die erodierten Tuffstein-Formationen, die „Mondlandschaft". Der Rundweg ist mittellang und nicht schwierig, aber man wandert durchgehend, also Wasser und feste Schuhe einpacken.

Warum die Landschaft so aussieht
Die hellen Säulen bestehen aus vulkanischer Asche, die sich vor Urzeiten ablagerte und verfestigte. Wo härteres Gestein wie ein Hut obendrauf sitzt, schützt es die weiche Säule darunter vor der Erosion, so entstehen die typischen Pilzformen. Ein Geologie-Lehrstück unter freiem Himmel.

Häufige Fragen
Wie lang ist die Wanderung zum Paisaje Lunar?
Je nach Route rund 9 bis 13 Kilometer als Rundweg, etwa drei Stunden reine Gehzeit. Der Weg ist gut machbar, aber durchgehend, nimm genug Wasser mit, im Süden ist es auch in der Höhe sonnig.
Kann man mit dem Auto bis zur Mondlandschaft fahren?
Nein, die Formationen erreicht man nur zu Fuß. Geparkt wird oberhalb von Vilaflor am Wegbeginn. Genau das hält den Ort ruhig und ursprünglich.
Eindrücke
Paisaje Lunar, Sendero norte — in Bildern






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